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G A L E R I E |
| Antje Wichtrey Der Holzschnittzyklus “Menschenrechte |
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Holzschnitte sind in Form und Farbe sehr reduziert - so treten sie nicht in Konkurrenz zu den Texten, sondern bieten einen visuellen Anreiz, sich mit den Artikeln zu beschäftigen. Die Haltung der Figuren, ihre Konstellation im Raum und zueinander, stellen den Inhalt der Artikel dar. Es gibt in den Bildern keine Symbole, keine Gegenstände, keine Architektur, keine Landschaft. Allein die Menschen vermitteln die Bildaussage: Keine konkreten Personen, sondern menschliche Gestalten an sich – weil es um den Menschen schlechthin geht. Auf diese Weise werden die Motive zu Chiffren, die für die Einhaltung oder Missachtung der Menschenrechte überall auf der Welt stehen. Die Künstlerin hatte zunächst geplant, die Menschenrechtsartikel in unterschiedlichen Farben darzustellen. Doch: “Mit welchem Recht ist Folter schwarz oder Versammlungsfreiheit rot? Die Bedeutung jeder einzelnen Farbe wäre zu groß gewesen.” So entschied sie sich für eine Grundton – denn alle Artikel sind gleich wichtig: Ein ganz dunkles, silbern schimmernde Grau, ein Silber-Anthrazit. So wird Farbe zum Material, das in seiner Wirkung edel, würdevoll, vornehm, ja kostbar ist – wie die Menschen wertvoll sind, die es mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zu schützen gilt. Idee und Ausstellung Zusätzlich können leere Rahmen für vor Ort entstandene Arbeiten und eine zusammenklappbare Vitrine ausgeliehen sowie Materialien zur Werbung/Öffentlichkeitsarbeit und schließlich Ausstellungskatalog und Overhead-Folienserie sowie Farbholzschnitt- und Siebruck-Originale bestellt werden. |
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